Mit dem Arduino-Kleincomputer Physik und Informatik verbinden

In den Herbstferien fand am Berufskolleg Lübbecke ein Workshop mit dem Arduino-Einplatinen-Computer statt. Schüler der Jahrgangsstufen 11 und 12 des Wirtschaftsgymnasiums tauchten in die Welt dieses interessanten Computers ein.

Lichtstärken und Temperaturen wurden gemessen, LED-Ketten und Lauflichter programmiert. „Programmstrukturen, wie „If- und else“ und sogar Schleifen waren plötzlich kein Problem mehr“, betonte Herr Nienstedt, der als Informatiklehrer das Projekt begleitete. Selbst physikalische Zusammenhänge, wie das Ohmsche Gesetz, Spannungsteiler, sogar Grundwissen über Flüssigkeiten, Temperaturen und Aggregatzustände kamen durch Herrn Winkelhaus (Physik) nicht zu kurz.

Der Projekttag ging vorbei wie im Flug. Neben der lockeren Atmosphäre lobten die Schüler den technischen Bezug zur Programmierung. Es ist schon toll, wenn man sieht, dass durch erlernte Programmbefehle eine LED einschaltet und durch „Versuch und Irrtum“ weitere Lichteffekte erzeugt werden. Selbst physikalische Kennlinien wurden plötzlich verständlich. „Die Programmierung mit der Praxis zu verbinden war toll“, kommentierte Robin Philipp aus der WG19A. „Wir würden gerne weiterarbeiten“, wurde von Mateusz Lenczewzski (WG18B) als Bitte an die Schulleitung geäußert.

Die Initiatoren planen bereits jetzt einen weiteren Projekttag über Funk- und WLAN-Anbindungen, mit dem Ziel „I.o.T – Internet der Dinge“. „Wir sind wieder dabei“, war die einstimmige Aussage der Schüler.

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