Karl-Heinz von der Ahe wechselt in den Ruhestand

Am Freitag, den 27. Januar 2017, wurde Herr von der Ahe vor vielen Ehrengästen, seiner Familie und den Kolleginnen und Kollegen in einer Feierstunde nach 32 Dienstjahren für die berufliche Bildung im Kreis Minden-Lübbecke und für das Berufskolleg Lübbecke verabschiedet. Er geht am 1. Februar in den wohlverdienten Ruhestand. Unter den Gästen waren Kollegen, Pensionäre, Vertreter der Bezirksregierung Detmold, der Kreisverwaltung, Ehefrau Doris und die beiden Söhne Christoph und Henning.

„In jedem Ende liegt der Zauber eines neuen Anfangs.“ Mit diesen abgewandelten Worten des Dichters Hermann Hesse möchte Karl-Heinz von der Ahe seinen neuen Lebensabschnitt beginnen. Diese Schule sei ihm eine Herzensangelegenheit gewesen und er habe sich mit Stolz für das Berufskolleg ein Berufsleben lang eingesetzt, so von der Ahe. Die Entlassungsurkunde aus dem Schuldienst erhielt er am Freitag aus den Händen des leitenden Regierungsschuldirektors Wolfgang Pägel von der Bezirksregierung Detmold. Dieser lobte die gute Zusammenarbeit mit dem Schulleiterteam Becker/von der Ahe und wünschte ihm eine neue Lebensphase frei von Sachzwängen.

Schulleiter Stefan Becker machte in seiner Rede die enorm starke Verbundenheit von Karl-Heinz von der Ahe mit dem Berufskolleg deutlich. „So wie die Schule heute da steht, ist zum großen Teil mit dein Verdienst“, betonte Becker. Er lobte das hohe Maß an Loyalität und Professionalität sowie den sachlichen und ruhigen Blick auf die schulischen Erfordernisse, mit der sich Herr von der Ahe für die Schule eingesetzt habe.

Anschließend informierte Herr Becker kurz zum beruflichen Werdegang seines nun ehemaligen Stellvertreters. Karl-Heinz von der Ahe war einst selber Schüler des Berufskollegs. Er absolvierte eine Ausbildung zum Industriekaufmann bei der Firma Hucke in Lübbecke, war bei Westfleisch angestellt, studierte in Hagen und Paderborn und kam nach einem Referendariat in Hannover 1985 als Lehrer für Wirtschaftswissenschaften, Sport und Bürokommunikation zurück ans Berufskolleg. Seit 1995 war er Oberstudienrat und ab 2003 als Studiendirektor und stellvertretender Schulleiter im Dienst. Heute hat das Berufskolleg 3.600 Schüler. Alle Bereiche der Schulentwicklung habe Herr von der Ahe mitgestaltet. In sehr persönlichen Worten, aufgelockert mit gemeinsam erlebten Anekdoten, verdeutlichte der Schulleiter die gute Zusammenarbeit der beiden und dankte ihm für die langjährige Unterstützung. „Dein Engagement hat Spuren hinterlassen“, so Stefan Becker, der seit sechs Jahren das Berufskolleg leitet.

Kreisdirektorin Cornelia Schöder bezeichnete von der Ahe als kompetenten und verlässlichen Ansprechpartner, der Bildungsangebote umgesetzt hat. Sie gratulierte ihm auch nachträglich zum Geburtstag. Karl-Heinz von der Ahe war am Vortag 63 Jahre alt geworden.

Zur Auflockerung der Feierstunde trug der Abteilungsleiter der kaufmännischen Abteilung Harald Hunting mit einer musikalischen und sportlichen Einlage bei, die auf die Hobbys des Studiendirektors anspielten. Als Fan von Arminia Bielefeld und des TuS N-Lübbecke gab es Trikots, letzteres von Maskottchen LuziTuS persönlich. Herr Hunting betonte, dass eine so große Schule nur funktioniert, wenn alle Mannschaftsmitglieder optimal zusammenspielen.

Susanne Ortmann und Susanne Walter aus der erweiterten Schulleitung überreichten Geschenke mit den Worten: „Es geht nicht nur der stellvertretende Schulleiter, sondern auch ein stets schick gekleideter Kollege und guter Tänzer.“

Karl-Heinz von der Ahe schloss seine Rede mit den Worten, dass es ein Abschied mit Freude und Wehmut gleichermaßen sei. Er wolle sich in seiner neu gewonnenen Freizeit der Musik widmen und ein Instrument erlernen. Und er hat Reisepläne: Australien und Südafrika stehen ganz oben auf seiner Liste.

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