Tischler präsentieren ihr „kleines Gesellenstück“

Auszubildende zum Tischler im zweiten Ausbildungsjahr der Tischlerinnung Lübbecke fertigten am Berufskolleg Lübbecke ein „kleines Gesellenstück“ unter dem Motto „Zukunft braucht Herkunft“ im Rahmen eines Projektes an. Innerhalb dieses Projektes planten und produzierten die Schüler unterschiedliche, spannende, kleine Möbelstücke, die sich in der Dimension an einem Nachtschrank orientieren.

Das Projekt bildete den Abschluss der Themen Möbelbau und Oberflächentechnik, die durch die Auszubildenden so handlungsorientiert umgesetzt und vertieft werden konnten. Neben der Vertiefung diente das Projekt auch als Vorlauf für die im kommenden Jahr anstehende Gesellenprüfung, an der das Gesellenstück einen entscheidenden Anteil hat. „Die schönen, unterschiedlichen Projektphasen bildeten eine willkommene Abwechslung zum sonst eher theorielastigen Schulalltag“ befand Lucas van Zütphen.

Der Verlauf des Projekts „kleines Gesellenstück“ lehnte sich daher auch direkt an die Abläufe des Gesellenstückbaus während der Abschlussprüfung an. Die Schüler hatten zunächst Entwürfe vorzulegen, die im Plenum diskutiert wurden. Im Anschluss mussten die Fertigungsunterlagen bestehend aus Konstruktionszeichnung, Materialiste und Arbeitsablaufplan erstellt werden, um damit anschließend in die Fertigung zu gehen.

Die Materialien wurden freundlicherweise durch die Ausbildungsbetriebe zur Verfügung gestellt und auch der Zuschnitt und die Vorbereitung fanden in den Ausbildungsbetrieben statt. Der abschließende Bau der Stücke wurde dann gemeinsam in der Holzwerkstatt der Schule durchgeführt. Die Bewertung der Stücke und der Fertigungsunterlagen fand ebenfalls nach den Kriterien der Abschlussprüfung statt.

Den gebührenden Abschluss fand das Projekt mit der Ausstellung in der Eingangshalle des Berufskollegs Lübbecke, wo die Schüler ihre Stücke einer breiteren Masse präsentieren konnten.

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