Internationale Förderklasse dreht eigenen Film

Einen Film zu drehen bedarf deutlich mehr Zeit als die AVIF18A (Ausbildungsvorbereitung Internationale Förderklasse) zunächst dachte. Drei Tage lang arbeiteten die 13 Schülerinnen und Schüler mit Maike Zelle, einer Medienpädagogin, im Rahmen des Diversity Days am Thema AufBruch. Für die Jugendlichen aus verschiedenen Ländern zwischen 16 und 24 Jahren war dies eine ganz neue Erfahrung. Daher wurde am ersten Tag ohne Kamera geprobt – die Schülerinnen und Schüler lockerten sich durch kleine Spiele, lernten die Gestik und Mimik einzusetzen und spielten kleine selbst ausgedachte Szenen. Schnell fanden die Jugendlichen neue Wege der Kommunikation.

Ab dem zweiten Tag wurde dann gefilmt. Die Jugendlichen sprachen über ihre individuellen Aufbrüche im Leben, meist über den Aufbruch aus dem Heimatland in eine neue, fremde Welt – nach Deutschland. Anschließend wurde eine gemeinsame Familien- und Partyszene gedreht. Alle Ideen sind durch und mit den Schülerinnen und Schülern entstanden. Ein besonderes Interesse hatte die AVIF18A an den technischen Aspekten des Films. Maike gab ihnen die Möglichkeit, Szenen selber einzufangen, bei den Tonaufnahmen zu helfen und zu sehen, wie ein Film am Computer geschnitten und bearbeitet wird. Das Produkt, der fertige Film, konnte nach einigen Tagen gemeinsam geschaut werden. Die AVIF18A war begeistert!

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