Angehende Tischler fertigen ihr „kleines Gesellenstück“

Auszubildende Tischler im zweiten Ausbildungsjahr der Tischlerinnung Lübbecke fertigten am Berufskolleg Lübbecke ein „kleines Gesellenstück“ unter dem Motto „Zukunft braucht Herkunft“ in Projektform an. Innerhalb dieses Projektes planten und produzierten die Schüler unterschiedliche, spannende kleine Möbelstücke, die sich in der Dimension an einem Nachtschrank orientieren.

Das Projekt bildete den Abschluss der Themen Möbelbau und Oberflächentechnik, die durch die Auszubildenden so handlungsorientiert umgesetzt und vertieft werden konnten. Neben der Vertiefung diente das Projekt auch als Vorlauf für die im kommenden Jahr anstehende Gesellenprüfung, bei der das Gesellenstück einen entscheidenden Anteil hat. „Gleichzeitig fanden wir die Möglich gut, unsere eigenen Ideen und Pläne umzusetzen und ein Gefühl dafür zu bekommen, wie die abschließende Gesellenprüfung ablaufen wird,“ meinte Jonas Bitter.

Der Verlauf des Projekts „kleines Gesellenstück“ lehnte sich daher auch direkt an die Abläufe des Gesellenstückbaues während der Abschlussprüfung an. Die Schüler hatten zunächst Entwürfe vorzulegen, die im Plenum diskutiert wurden. Dabei zeigte sich, dass diese durchaus anspruchsvoll und kreativ konzipiert waren. Im Anschluss mussten die Fertigungsunterlagen, bestehend aus Konstruktionszeichnung, Materialliste und Arbeitsablaufplan, erstellt werden, um danach in die Fertigung zu gehen.

Die Materialien wurden freundlicherweise durch die Ausbildungsbetriebe zur Verfügung gestellt und auch der Zuschnitt und die Vorbereitung fanden in den Ausbildungsbetrieben statt. Der abschließende Bau der Stücke wurde dann gemeinsam in der Holzwerkstatt der Schule durchgeführt.

Den gebührenden Abschluss fand das Projekt mit der Ausstellung der Stücke in der Cafeteria des Berufskollegs Lübbecke, wo die Schüler ihre Stücke einer breiten Öffentlichkeit präsentieren konnten.

Text: Luca Brinkmann und Niklas Kleinert

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