Teambildung mal anders: The Escape Hunt Experience in Bielefeld

Die Schüler*innen der FOS19A haben sich als Escape Hunter versucht und den klugen Weg ans Ziel gefunden. Das Prinzip ist einfach: Ein Raum - ein Team - ein Ziel. Eine kleine Gruppe, die gemeinsam in einem Raum "gefangen" ist und dort gemeinsam ein Rätsel lösen muss, kann sich - möglichst schnell - aus dem Spielraum befreien.

Dabei wurde schnell klar: Das ist kein Platz für Einzelkämpfer oder einsame Helden! Das gemeinsame Erleben und Rätseln ist spaßig und pädagogisch wertvoll. 

Am Ende stand fest: Mit gelöstem Rätsel, gemeinsamem Mittagessen und Besuch des Weihnachtsmarktes war es ein rundum gelungener Tag, selbst wenn am Ende alle noch eine Stunde am Bielefelder Bahnhof warten mussten, weil der Zug nach Lübbecke ausgefallen war.

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Arbeitskreistreffen von Betrieben und Berufsschule in der Metalltechnik


Am Donnerstag, den 9. November 2017 trafen sich 27 Vertreterinnen und Vertreter der Ausbildungsbetriebe in der Metalltechnik und des Berufskollegs Lübbecke zum alljährig stattfindenden Arbeitskreistreffen im Ausbildungszentrum der Firma Harting.

Das Arbeitskreistreffen in der Metalltechnik ist seit 2009 ein fester Bestandteil des Terminkalenders. Das Treffen dient dem Informationsaustausch zwischen den Vertretern der Ausbildungsbetriebe und des Berufskollegs Lübbecke. In jedem Jahr wechselt der Veranstaltungsort. In diesem Jahr hatte Herr Nico Gottlieb in seiner Funktion als Abteilungsleiter der zentralen Ausbildung der Firma Harting zu der Veranstaltung in das NAZHA eingeladen (Neues Ausbildungszentrum Harting).

Neben den schulischen Themen in den Bereichen der Leistungsermittlung bei Schülerinnen und Schülern, den gemeinsamen Projekten und der Einführung eines zdi-Labors (Zukunft durch Innovation), berichtete der Leiter des Berufskollegs Lübbecke, Herr Oberstudiendirektor Stefan Becker über das Bildungsangebot der Schule. Im zweiten Jahr nach der Einführung der Fachoberschule Technik Klasse 11 konnte Oberstudienrat Jörg Rohlfing ein positives Resümee ziehen. Herr Jens Schmidt von der IHK aus Bielefeld informierte über die Prüfungsleistungen der vergangenen Sommerprüfung und Neuerungen in der Aus- und Fortbildung. Der Ausbildungsmeister Hans-Georg Penning der Firma Harting nutzte die Gelegenheit für einen Erfahrungsaustausch bezüglich der Arbeitssicherheit.

Abschließend nutzte die Gruppe die Gelegenheit, das vor kurzem erweiterte Ausbildungszentrum zu besichtigen. Im nächsten Jahr findet das Arbeitskreistreffen in den Räumlichkeiten des Berufskollegs Lübbecke in Espelkamp statt.

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Die besten Nachwuchs-Hauswirtschafterinnen in Nordrhein-Westfalen – Auszubildende vom Berufskolleg Lübbecke erfolgreich auf dem 4. Platz

Farina Sander, Auszubildende der Senioren Ruhesitz Schloss Rahden Catering GmbH, besucht das Berufskolleg Lübbecke. Zusammen mit 17 weiteren Mitstreiterinnen reiste sie ins Sauerland und stellte sich der Herausforderung eines landesweiten Vergleichs.

Vor kurzem wurde der 24. Landesleistungswettbewerb für Auszubildende in der Hauswirtschaft in Nordrhein-Westfalen am Berufskolleg am Eichholz in Arnsberg sowie im Tagungszentrum des Landessportbundes in Sundern-Hachen ausgerichtet. Hier fand begleitend auch eine Tagung für Fach- und Führungskräfte in der Hauswirtschaft statt, die von der Landesarbeitsgemeinschaft Hauswirtschaft in NRW (lag hw nrw) ausgerichtet wurde. Das Motto lautete in diesem Jahr „Leben, Arbeiten und in Balance bleiben“.

Es waren drei Aufgaben von den Auszubildenden zu bearbeiten. Am ersten Tag galt es in einer Teamaufgabe ein Konzept zur Gesundheitsförderung zu entwickeln. In vier Gruppen überlegten die Teilnehmerinnen, wie sie Mitarbeiter/innen zu einer gesunden Lebensweise mit einer vollwertigen Ernährung, Bewegung und Freizeitausgleich motivieren können. Für die Planung im Team standen 150 Minuten zur Verfügung, die Jury war in einer 15-minütigen Präsentation von den Ideen der Teams zu überzeugen.

Am zweiten Tag lösten die Teilnehmerinnen morgens die 60-minütige Theorieaufgabe zur Allgemeinbildung, Wirtschafts- und Sozialkunde sowie zur hauswirtschaftlichen Versorgung und Betreuung. Der praktische Prüfungsteil bestand aus der Zubereitung einer Mittagsmahlzeit „To Go" für sechs Personen inklusive umweltfreundlicher Verpackung. Die Zubereitung der Speisen erfolgte in 120 Minuten.

Zum feierlichen Abschluss begrüßte Frau Henrike Gethmann, stellvertretende Schulleiterin des Berufskollegs am Eichholz, die Teilnehmerinnen, die Jurorinnen sowie die Ehrengäste in der Aula des Berufskollegs. Die Bezirksregierung Arnsberg entsandte Frau Sabine Breier, die in ihrem Grußwort auf die vielfältigen Arbeitsfelder und Weiterbildungsmöglichkeiten in der Hauswirtschaft aufmerksam machte. Anschließend betonte Frau Rosemarie Goldner, stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Arnsberg, die Bedeutsamkeit der hauswirtschaftlichen Bildung. Frau Urte Paaßen, Vorsitzende des Landesverbandes hauswirtschaftlicher Berufe, dankte allen Mitwirkenden und stellte die Bedeutung der Berufsverbände dar.

Frau Dorothea Delpino, Referatsleiterin für die Bereiche „Agrarstatistik, Agrarsozialpolitik, Bildung und Ernährungsnotfallvorsorge“ vom Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen, überbrachte Grüße und die besten Wünsche von Frau Ministerin Christina Schulze Föcking.

Die abschließende Siegerehrung übernahm Frau Susanne Saerbeck von der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen. Unsere Teilnehmerin Farina Sander, die zu den jüngsten Teilnehmerinnen gehörte, erreichte den 4. Platz. Ihre Eindrücke vom Landesleistungswettbewerb: „Es waren zwei spannende Tage. Ich habe viele nette Hauswirtschafterinnen aus ganz NRW kennengelernt und Freundschaften geschlossen. Außerdem war es eine gute Vorbereitung auf meine Abschlussprüfung.“ Die Teilnehmerinnen erhielten zahlreiche Geschenke, z. B. ein Dampfgarerkochbuch, ein Pizzablech, Topfhandschuhe, einen Abo-Gutschein für eine Rezeptzeitschrift und vieles mehr.

Zusätzlich wurden die Leistungen der Teilnehmenden und Siegerinnen mit großzügigen Geschenken verschiedener Sponsoren belohnt. Zum Ausklang des Abends ließen sich Gäste und Teilnehmerinnen die Wettbewerbsergebnisse schmecken und beschlossen den Abend mit guter Laune und anregenden Gesprächen.

Farina mit Urkunde und Präsenten

 

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Nicht schneller fahren, als der Schutzengel fliegen kann - Verkehrssicherheitstage am Berufskolleg Lübbecke

Über 900 Schülerinnen und Schüler haben an drei Aktionstagen verschiedene Stationen in den Schulstandorten in Lübbecke und Espelkamp besucht und einen bleibenden Eindruck behalten.

Aufhänger und Blickfang für die Schülerinnen und Schüler waren in diesem Jahr die Pkw-Wracks, die die Polizeibeamten der Kreispolizeibehörde unter der Leitung von Klaus Torno und die Bundespolizei zum Berufskolleg Lübbecke und zum Schulstandort in Espelkamp zur Anschauung mitgebracht hatten. Den Schülergruppen wurden die Unfälle ausführlich geschildert und mit Unfallbildern untermalt, die auch zeigten, wie es zu den schlimmen Unfällen kam.

Da viele Schülerinnen und Schüler mit dem Pkw zur Schule fahren, finden regelmäßig die Verkehrssicherheitstage am Berufskolleg Lübbecke mit dem Ziel statt, die Fahranfänger zu sensibilisieren und stets daran zu erinnern, welche Gefahren auf sie im Straßenverkehr lauern.

Hierzu konnten neben den Verkehrssicherheitsberatern des Kommissariats Vorbeugung und der Bundespolizeidirektion auch zwei Lehrer des Berufskollegs gewonnen werden. Andreas Hermjohannes thematisierte in seiner Station das Thema „Fahrsicherheit in Herbst und Winter“ und warnte vor immer wieder auftauchenden Gefahren in dieser Jahreszeit. Außerdem ließ er die Schülerinnen und Schüler an Stationen aktiv Winterreifen prüfen, Batterien überbrücken und gab Hinweise zur winterlichen Ausstattung eines Kfz.

An der Station „Stabilisierung eines Unfallopfers“ wurde vom Lehrer und freiwilligen Feuerwehrmann Frank Hesse der Rautek-Griff gezeigt, ein spezieller Handgriff zum Bergen von Personen aus Gefahrenzonen. Ein extra vom Autohaus Seat-Schneider aus Lübbecke zur Verfügung gestellter Neuwagen stand hier zur Verfügung, so dass unter realen Bedingungen der Griff von den Schülerinnen und Schülern geübt werden konnte. Auch die „stabile Seitenlage“ wurde aufgefrischt und hierbei waren die Schüler erstaunt, dass sie diese erst vor kurzer Zeit im Rahmen der Führerscheinausbildung erworbene Fähigkeit schon gar nicht mehr problemlos ausführen konnten. Sarah Kammler und Silja Kraul, beide besuchen die Berufsfachschule für Wirtschaft, konnten dies gut nachvollziehen: „Auch uns erging es so, nach dem Erste-Hilfe-Schein haben wir ruck-zuck die Dinge wieder vergessen. Da kann man jedem nur raten, diese Dinge bei jeder Gelegenheit zu wiederholen!“

An den Stationen drei und vier zeigten die Polizisten Unfälle aus der Region, die an Stellwänden durch Fotomaterial dokumentiert und durch schockierende Videos ergänzt wurden. Diese Filmsequenzen verdeutlichten den Berufs- und Vollzeitschülern, was ein Fehlverhalten im Straßenverkehr für gravierende Folgen mit sich bringen kann.

Zum Abschluss jedes Aktionstages trafen sich alle Schülerinnen und Schüler – insgesamt haben über 900 Schülerinnen und Schüler teilgenommen – in der Stadthalle Lübbecke neben dem Berufskolleg zum Crash Kurs NRW. Dort erfuhren die Schülerinnen und Schüler Erlebnisse aus erster Hand von einem realen Einsatz eines Feuerwehrmanns: Neben Details, die die Probleme der Feuerwehr zur Befreiung eines Verletzten deutlich machten, wurde auch die Betroffenheit der beteiligten Feuerwehrleute ausführlich geschildert. Ein Polizist ging auf einen Verkehrsunfall ein, auch hier erzeugten die dargestellten Details über den Unfallhergang große Betroffenheit bei den jungen Zuhörern. Die Sichtweise des Notarztes, der die klaren Fakten eines Unfalls wiederspiegelte, zu dem er gerufen wurde, war durch seine sachliche Darstellung geprägt. Klar analysierte er die medizinischen Folgen für den Unfallfahrer, falls dieser den Unfall überlebt hätte. Ein Notfallseelsorger berichtete aus erster Hand über die psychischen Folgen für den Unfallfahrer und das Unfallopfer bei einem von ihm betreuten Unfall.

Bleibt zu hoffen, dass die gute Zusammenarbeit von Polizei und Schule an den Sicherheitstagen in den Köpfen der Schülerinnen und Schülern etwas bewirkt hat und für weniger Unfälle auf den Straßen des Kreises sorgt.

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Drei Tage zum „Schnuppern“ am Berufskolleg Lübbecke

Welche Fächer werden eigentlich an einer berufsbildenden Schule erteilt? Was sind überhaupt berufsbezogene Fachinhalte? Wie sieht der Unterricht in einer Abgangsklasse aus?

Mit diesen und weiteren Fragen machten sich 13 Schülerinnen und Schüler der Stemweder-Berg-Schule und 24 Schülerinnen und Schüler der Haupt- und Realschule Pr. Oldendorf auf den Weg und nahmen an drei aufeinanderfolgenden Tagen am Unterricht teil, um an diesen „Schnuppertagen“ einen Eindruck vom breiten Bildungsangebot des Berufskollegs Lübbecke zu erhalten.

Die Schülerinnen und Schüler aus der Sekundarstufe I der Stemweder-Berg-Schule und der Haupt- und Realschule Pr. Oldendorf besuchten in Kleingruppen je nach Neigung und Interessenschwerpunkt verschiedene Bildungsgänge, z. B. das Berufliche Gymnasium für Wirtschaft und Verwaltung, die einjährige Berufsfachschule für Wirtschaft und Verwaltung, die Höhere Handelsschule und die Fachoberschule für Gesundheit und Soziales mit den Schwerpunkten Sozialpädagogik und Gesundheitswesen.

Thijs Klassen möchte sich gerne über die Schwerpunktfächer an der Höheren Handelsschule informieren, er interessiert sich besonders für das Fach Informationswirtschaft. Thijs freut sich, dass er diese Schnuppertage nutzen kann, um sich persönlich bei Schülern und Lehrern über die unterschiedlichen Anforderungen zu informieren. Jan Penner und Amir Sancar haben sich für die einjährige Berufsfachschule für Wirtschaft und Verwaltung entschieden. „Der Unterricht am Berufskolleg ist viel berufsorientierter“, so Amir. Und Jan meint: „Ich finde, dass hier viele Medien eingesetzt werden und die Räume gut ausgestattet sind, das gefällt mir besonders.“

Vanessa Beine und Milena Hoppe, die in der Fachoberschule für Gesundheit und Soziales zu Gast sind, finden: „Hier haben wir ganz neue Eindrücke mitgenommen und berufsbezogene Fachinhalte kennengelernt. Das waren für uns spannende drei Tage!“

Und Finn Hübner, der am Beruflichen Gymnasium für Wirtschaft und Verwaltung hospitiert, meint: „Mit hat es am Berufskolleg Lübbecke sehr gut fallen. Es war sehr aufschlussreich für mich, die verschiedenen Fächer und Lehrkräfte kennenzulernen. Nach drei Schultagen ist es für mich einfacher, eine Entscheidung über meine schulische Zukunft zu treffen. Wenn mein Schulabschluss dies zulässt, könnte ich mir gut vorstellen, diesen Bildungsgang zu besuchen.“

Die Gäste freuten sich besonders über die herzliche Aufnahme und die Offenheit, mit der die Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkräfte des Berufskollegs Lübbecke sie an diesen drei Schnuppertagen aufgenommen und begleitet haben.
„Wir haben jetzt eine genauere Vorstellung davon, was uns erwartet und wir können viel besser einschätzen, ob wir dieser Aufgabe gewachsen sind.“, so der Tenor der Besucher am Ende der Hospitationszeit.

Interessierte Schülerinnen und Schüler, die sich gleichfalls über die Schule und die zahlreichen Bildungsgänge am Berufskolleg Lübbecke informieren möchten, sind zum Beratungssamstag am 3. Februar 2018 ab 9 Uhr herzlich eingeladen.

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