29 Abiturientinnen und Abiturienten erhielten ihre Reifezeugnisse am Berufskolleg Lübbecke

Ein steiniger Weg zum Erfolg

Die diesjährigen Abiturientinnen und Abiturienten hatten es nicht leicht. Ihre Oberstufenzeit war vor allem von Lockdowns, Hybrid- und Distanzunterricht geprägt. Doch sie haben alle Herausforderungen der letzten drei Jahre mit Bravour gemeistert. Insgesamt 29 Abiturientinnen und Abiturienten aus dem Beruflichen Gymnasium für Gesundheit und Soziales (Schwerpunkt: Pädagogik) und dem Beruflichen Gymnasium für Wirtschaft und Verwaltung legten ihre Reifeprüfung am Berufskolleg Lübbecke erfolgreich ab.

 „Sie haben aus Steinen, die im Weg lagen, etwas Schönes gebaut, nämlich Ihr Abitur“, so Schulleiter Stefan Becker. „Nutzen Sie nun Ihren Abschluss, um Ihr individuelles Haus aus den großen Steinen zu bauen“, appellierte er an die Absolventinnen und Absolventen. Nicole Nolte, Bereichsleiterin für den kaufmännischen Vollzeitbereich, fügte hinzu, dass die Abiturientinnen und Abiturienten ihre Schulbildung auch dazu nutzen sollten, um Verantwortung zu übernehmen und sich für Frieden, soziale Gerechtigkeit und Erhaltung unserer Umwelt einsetzen sollten. „Baut keine Mauern, sondern Brücken aus euren gesammelten Steinen“, forderte sie die Absolventinnen und Absolventen auf.

 Klassenlehrer Dennis Kirchmann rief die Abiturientinnen und Abiturienten dazu auf, sich möglichst viele eigene Erfahrungen und Erinnerungen zu schaffen. „Jede Erinnerung, jede Erfahrung ist auch Wissen, auf dem man aufbauen kann. Auch in den letzten knapp drei Jahren habt ihr viele eigene Erfahrungen machen dürfen und konntet euren Horizont erweitern“, erläuterte Dennis Kirchmann.

Zu diesen Erfahrungen gehörten auch die Klassenfahrten nach Wolfsburg und München, auf die die Wirtschaftsgymnasiastin Lynn Brandenbusch in ihrer Rede zurückblickte. Abschließend würdigte sie das Engagement aller Lehrkräfte in den letzten drei Jahren. Dem schlossen sich die Schülerinnen Marika Bukowski und Julia Hibert aus dem Beruflichen Gymnasium für Gesundheit und Soziales an. Auch sie dankten allen Lehrenden für deren tatkräftige Unterstützung und ließen den Unterricht bei einzelnen Lehrkräften in ihrer Rede humorvoll Revue passieren.

Im Rahmen der sich anschließenden Zeugnisvergabe wurden die Jahrgangsbesten mit jeweils einem Gutschein und einer Tasse mit Schullogo ausgezeichnet. Der Wirtschaftsgymnasiast Philip Plet legte mit einem Durchschnitt von 1,2 das beste Abitur ab. Im Beruflichen Gymnasium für Gesundheit und Soziales erzielten Marika Bukowski, Julia Hibert und Janne Schwier mit der Durchschnittsnote 1,8 den besten Abschluss.

Wir gratulieren unseren Abiturientinnen und Abiturienten ganz herzlich zur bestandenen Reifeprüfung und wünschen ihnen alles Gute für ihre Zukunft!

Berufliches Gymnasium für Gesundheit und Soziales:

Abiturjahrgang 2022 EZG

Marika Bukowski, Nele Diekhoff, Chiara Fenski, Freya Glösemeier, Julia Hibert, Lisa Kluth, Lennert Meier, Gina Rodenberg, Sina Schekelmann, Marie Schnitker, Thomas Schröder, Janne Schwier, Ruth Wiebe.

Berufliches Gymnasium für Wirtschaft und Verwaltung:

Abitur_WG_2022.jpg

Lynn Brandenbusch, Arthur Dittenbier, Sousana Efraimidou, Blerta Fazlija, Yasin Güzel, Annika Hoffmann, Eliza Kirchhoff, Luca Klassen, Philip Plet, Matthias Straub, Vanessa Tietz, Emre Tuncer, Michelle Schulz, Valerij Val, Michelle Wedepohl, Vanessa Wenzel.

Kreative Lösungen für die Praxis

Studierende der Fachschule für Wirtschaft des Berufskollegs Lübbecke entwickelten in der Projektphase Lösungsansätze für Problemstellungen von Unternehmen und bringen so Theorie und Praxis miteinander in Verbindung.

 

Die Optimierung von Kassenzonen im Einzelhandel, die Nutzung von Social Media im Baustoffhandel oder die Erstellung einer Schulsoftware für die Finanzbuchhaltung, all das und weitere interessante Fragestellungen stellten für die Studierenden der Mittelstufe der Fachschule für Wirtschaft kein Problem dar. Denn im Rahmen der dreijährigen Weiterbildung steht im zweiten Schuljahr eine interdisziplinäre Projektarbeit an deren Ziel es ist, das erlernte Wissen und die berufliche Erfahrung in Zusammenarbeit mit einem ortsansässigen Unternehmen in die Praxis umzusetzen. Um diesbezüglich eine qualifizierte und eigenständige Durchführung zu gewährleisten, absolvierten die Studierenden im dritten Semester eine Zertifizierung zum Projektmanager der Fernuniversität Hagen.

So nahmen die Projektmitglieder Chris-Niklas Witte, Lukas Brammeier, Maximilian Gläser und Marvin Hesse gerne den Auftrag des Unternehmens Follmann Chemie GmbH an, bei dem es darum ging, das steigende Auftragsvolumen übersichtlicher und reibungsloser zu kommissionieren. Zudem sollte eine neue Reihenfolge der zu bearbeitenden Kundenaufträge festgelegt werden. Das Projektteam erarbeitete als Lösungsansatz organisatorische Maßnahmen für die Nutzung des Slot Managements (Zeitfenstermanagement) in der Kommissionierung. „Den Ansatz der slotgebundenen und termingesteuerten Kommissionierung konnten wir als erfolgreich durchgeführt abnehmen und anschließend in den Tagesablauf der Abteilung Versandlogistik implementieren“, freute sich Mike Solga, Logistikleiter der Follmann Chemie, über das gute Ergebnis der Gruppe.

Projektgruppe 1

Die Studierenden Joanna Emmrich, Lena Schönpflug, Tim Blomeyer, Angelika Rausch und Melissa Hodde konnten ihrem Auftraggeber Meyring Kunststofftechnik und Meyring Werkzeugbau ein ausgearbeitetes Konzept für eine Corporate Identity Strategie übergeben, von dem einige Elemente wie der Entwurf für eine Website und Broschüren bereits umgesetzt wurden. „Diese Projektarbeit war für uns als Gruppe eine wirklich lehrreiche Erfahrung und für uns Studierende und die Unternehmen eine Win-Win-Situation“, so Teamleiterin Joanna Emmrich.

„Ich freue mich sehr darüber, dass die Lösungsvorschläge für die Problemstellungen aus den Unternehmen bei den Auftraggebern und den betreuenden Lehrkräften des Berufskollegs so gut angekommen sind,“ zieht Bereichsleiter Wolfgang Raupach ein positives Fazit. Und er ergänzt: „Ich bin schon gespannt auf die Projekte im kommenden Schuljahr 2022/23.“

Folgende Projekte wurden in diesem Durchgang bearbeitet:

Konzeptentwicklung einer CI-Strategie für ein familiengeführtes Unternehmen, Meyring Kunststofftechnik GmbH & Co. KG und Meyring Werkzeugbau GmbH & Co. KG; Konzepterstellung zur effektiven Nutzung von Social Media als Kommunikationskanal für einen Baustoffhandel, Schnittger Baustoffe GmbH & Co. KG; Analyse von optimierten Kassenzonen und Entwicklung weiterer Handlungsvorschläge, EDEKA-Markt Minden-Hannover GmbH; Slot Management in der Versandlogistik – Analyse der Einflussfaktoren auf die Kommissionier-Prozesse und Erarbeitung organisatorischer Maßnahmen für die Nutzung des Slot Managements in der Kommissionierung, Follmann Chemie GmbH; Aufbau einer auftragsorientierten seriellen Kommissionierung im Bereich der Handelswaren zur Reduktion der Packstücke, Pronorm Einbauküchen GmbH; Erstellung einer Schulsoftware für die Finanzbuchhaltung und deren Vermarktung, Berufskolleg Lübbecke des Kreises Minden-Lübbecke

Projektgruppe 2 Projektgruppe 51

Informationsveranstaltung zum Thema „Sucht und Drogen“ am Berufskolleg Lübbecke

Vom Eierlikör zum Kokain

„Junge, in dem Glas ist noch ein wenig für dich zum Nippen.“ Bereits mit vier Jahren begann so die Alkohol- und Drogenkarriere von Christian Hütt, der zusammen mit seinem Kollegen Mathias Wald (beide geschäftsführende Gesellschafter der Christiane F. Foundation gGmbH) über seine Suchterfahrungen am Berufskolleg Lübbecke referierte. Im Rahmen des Programms „Ankommen und Aufholen nach Corona” hatten die Schulsozialarbeiterinnen des Berufskollegs, Ursula Sparmeier und Yvonne Mischke-Harter, die Informationsveranstaltung für Lernende und die Fortbildung für Lehrkräfte zum Thema „Sucht und Drogen“ organisiert.

Die Unterstufe der Höheren Berufsfachschule für Gesundheit und Soziales, die Berufsfachschulen des gewerblichen Bereichs und die Ausbildungsvorbereitungsklassen folgten gespannt den Vorträgen der beiden Referenten in der Stadthalle Lübbecke. Referent Mathias Wald war selbst zwölf Jahre lang drogenabhängig und ist jetzt seit 19 Jahren clean. Er erläuterte, wie man das „High“ eines Drogenrausches durch körpereigene „Drogen“, wie Dopamin, Endorphin und Serotonin selbst herbeiführen kann, welche Dinge dem Leben einen Sinn geben und wie die Leere, die bei ihm zum Drogenkonsum geführt hat, gefüllt werden kann. Sein Vortrag über Persönlichkeitsentwicklung, Selbstbewusstsein und Selbstwahrnehmung war gleichzeitig ein Plädoyer, das Leben in die eigene Hand zu nehmen und Verantwortung für dieses zu übernehmen. Magdalena Dyck aus der Höheren Berufsfachschule für Gesundheit und Soziales gewann die Erkenntnis, dass man glücklich sei, wenn man seine Bedürfnisse erfülle. „Da hat man keine Zeit für Drogen und kommt schwer auf den Gedanken, Drogen zu nehmen“, so die Schülerin.

Der Referent Christian Hütt erzählte in einer sehr sympathischen, authentischen Art seine Lebensgeschichte in der dritten Person. Bis zu einem Schlüsselerlebnis mit 33 Jahren gehörten Alkoholsucht, die Abhängigkeit von illegalen Substanzen und Medikamentenmissbrauch zu seinem Leben. Er sah seine Kindheit als Ursachenpuzzle, aber nicht als Entschuldigung, da jeder selbst für sein Leben und die eigenen Entscheidungen verantwortlich sei. Außerdem erläuterte er den „Spickzettel des Lebens“. Sein „Spickzettel des Lebens“ enthält einen Tennisball als Erinnerung für andauerndes Training und das Dranbleiben an der persönlichen Entwicklung, einen Bambusring als Symbol dafür, dass man sich mit guten Menschen umgeben und schlechte aus dem Umfeld verbannen solle sowie ein Tütchen mit 30.000 Sandkörnern (selbst abgezählt), die je eine Lebensstunde symbolisieren. Durch diese Informationsveranstaltung bot das Berufskolleg Lübbecke den Lernenden eine Hilfestellung bei ihrer Persönlichkeitsentwicklung, um sie so vom Drogenkonsum abzuhalten. Die Schülerin Inka Pistler aus der Höheren Berufsfachschule für Gesundheit und Soziales erkannte, dass Drogen schädlich sind, und dass man keine Drogen nehmen sollte, „wenn man etwas in seinem Leben erreichen möchte“. Durch die Lebensgeschichten der beiden Referenten wurde ihr auch bewusst, dass „jeder etwas erreichen kann und dass nach jedem Tief ein Hoch kommt“.

Parallel zur Veranstaltung für die Lernenden fand im Forum des Berufskollegs eine Fortbildung zum Thema „Sucht in der Schule“ statt, an der insgesamt 17 Lehrkräfte aus allen Bereichen (Ernährung und Versorgung, Gesundheit und Soziales, gewerblich-technisch und kaufmännisch-verwaltend) teilnahmen. Durch diese Fortbildung entwickelten die Lehrkräfte des Berufskollegs Lübbecke Ideen, wie man bei Verdacht auf Drogenkonsum reagieren und wie man ein Prozedere für den Umgang mit Drogenkonsumierenden entwickeln kann. Für Referent Christian Hütt liegt ein wesentlicher Grund für den Konsum von Suchtmitteln in der Neugierde. Um Betroffenen zu helfen, sei es wichtig zu erkennen, dass man nicht das Verhalten der Personen ändern, sondern nur an der Einstellung von Personen arbeiten könne. Als Lehrkraft könne man Schülerinnen und Schüler beispielsweise auf Verhaltensänderungen ansprechen und Vermutungen auf Drogenkonsum oder Verhaltenssüchte, wie Spiel- oder Kaufsucht, äußern, so Christian Hütt. Außerdem sollten Schulen eine Schulvereinbarung „Sucht“ entwickeln, die ein Prozedere für den Umgang mit Betroffenen in der Schule (Lernende, Lehrkräfte, Mitarbeitende) vorgibt. Diese Schulvereinbarung müsse aber dann auch in der Schule gelebt werden.

 

Verabschiedung von 17 Betriebswirtinnen und Betriebswirten

„Viele tiefe Einblicke in interessante und aktuelle kaufmännische Themen“

Insgesamt 17 Studierende der Fachschule für Wirtschaft erhielten vor wenigen Tagen im Berufskolleg Lübbecke ihre Zeugnisse und somit den Titel „Staatlich geprüfte Betriebswirtin“ bzw. „Staatlich geprüfter Betriebswirt“.

Für die Studierenden geht damit eine anstrengende, aber erfolgreiche Zeit zu Ende. Sie hatten berufsbegleitend insgesamt drei Jahre lang an drei Abenden pro Woche sowie an einigen Samstagvormittagen Unterricht. Auch während der Corona-Pandemie wurde der Unterricht erfolgreich online fortgesetzt und anschließend wurden die neu erprobten Konzepte des digitalen Unterrichts angepasst und erweitert.

Stolz nahmen die „Staatlich geprüften Betriebswirtinnen und Betriebswirte“ ihre Zeugnisse aus den Händen von Klassenlehrer Moritz Ringhoff und dem Leiter der Fachschule für Wirtschaft Wolfgang Raupach entgegen. Gleichzeitig wurde die Abschlussbezeichnung „Bachelor Professional in Wirtschaft“ erworben. So wird die Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Weiterbildung unterstrichen.

Während des Studiums wurden nicht nur die vom Lehrplan vorgesehenen Unterrichtsfächer, wie Rechnungswesen, Betriebs- und Volkswirtschaftslehre, Absatzwirtschaft, Wirtschaftsinformatik und Personalwirtschaft, erteilt, sondern auch wichtige zusätzliche Kompetenzen, wie Ausbilderschein, Projektmanagement und SAP-Einführung, vermittelt.

Der frischgebackene „Staatlich geprüfte Betriebswirt“ Marcel Rieke betonte: „In viele Themen, wie zum Beispiel Marketing, erhielt ich vertiefende Einblicke und konnte dieses Wissen in meiner beruflichen Tätigkeit sehr gut anwenden. Auch die SAP-Einführung half mir, mich schnell in das ERP-System meines neuen Arbeitgebers einzuarbeiten.“

Begeistert waren die Studierenden von der Arbeit an eigenen Projekten von externen Auftraggebern. In kleinen Teams wurden hier sehr gute Arbeitsergebnisse erzielt.

Mit Beginn des neuen Schuljahres 2022/2023 wird an der Fachschule für Wirtschaft am Berufskolleg Lübbecke wieder der Studiengang Betriebswirtschaftslehre mit den Schwerpunkten Logistik, Wirtschaftsinformatik und Absatzwirtschaft angeboten, in dem die Konzepte des digitalen Lernens weiterentwickelt und umgesetzt werden. Anmeldungen für die Fachschule für Wirtschaft sind noch über das Online-Anmeldeformular auf der Homepage des Berufskollegs Lübbecke (www.berufskolleg-lk.de) bis zum Beginn des neuen Schuljahres möglich.

Verabschiedung der Vollzeitklassen am Berufskolleg Lübbecke

Fit für die Zukunft

387 Schülerinnen und Schüler aus 24 Klassen des Vollzeitbereichs haben am Berufskolleg Lübbecke ihren Abschluss bestanden. Die erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen kommen aus den Berufsfeldern Ernährung und Versorgung, Gesundheit und Soziales sowie aus dem gewerblich-technischen und dem kaufmännisch-verwaltenden Bereich.

Wegen der Corona-Pandemie fand die Verabschiedung nicht in der Stadthalle, sondern in fröhlicher und entspannter Atmosphäre im Klassenverband statt. In vielfältigen In- und Outdoor-Zeugnisübergaben durch die Klassenleitungen blickten alle Beteiligten trotz der pandemiebedingten Herausforderungen auf ein ausgefülltes und gelungenes Schuljahr zurück und freuen sich nun auf den Start in die Sommerferien. Danach schließt sich für viele Absolventinnen und Absolventen der Beginn eines Ausbildungsverhältnisses, der Übergang in einen weiteren schulischen Bildungsgang oder ein Studium an. Daher ist auch der Blick in die Zukunft sehr optimistisch!

Für besondere schulische Leistungen wurden diese Schülerinnen und Schüler mit Buchprämien gewürdigt:

Jessica Schadt, Pr. Oldendorf (AV22A), Kord-Fredrik Bohlmann, Hüllhorst (AV22B), Chloe Jasmin Mittenzwei, Rahden (AV22C), Lorena Hauphoff, Espelkamp (FSP23A), Sandra Schleinitz, Hüllhorst (FSP23B), Emily Vortmeyer, Rödinghausen (FOS22A), Michelle Szimansky, Stemwede (FOS22B), Patrick Bustreo, Bad Oeynhausen (FOT22), Malte Obermann, Rahden (BF1H22), Rion Prebreza, Hüllhorst (BF2H22), Tim Janzen, Lübbecke (BF2M22A), Shahinshah Qambary, Rahden (BF2M22B), Noelle Peters, Rahden (BFE22), Michelle Kammler, Espelkamp (BFG22A), Laura Wichmann, Löhne (BFG22B), Jasmin Funk, Espelkamp (BFK22), Alexa Leonie Stojkov, Pr. Oldendorf (HBG22A), Lukas Wöstehoff, Espelkamp (HBG22B), Birgitt Böversen, Petershagen (FEH23), Darius Olfert, Hüllhorst (BFW22A), Michael Bruch, Stemwede (BFW22B), Florian Lückemeyer, Diepenau (HH22A), Jan-Christian Martens (HH22C), Julia Friesen, Espelkamp (HH22D), Benjamin Schwab, Bad Essen (FOI22).