Gut ausgebildete Nachwuchskräfte für die Region - Zeugnisübergabe der Metallerinnen und Metaller am BKLK

metaller2020bAm vergangenen Freitag konnten 54 Schülerinnen und Schüler des Bereichs Metalltechnik am Standort Espelkamp feierlich ihre Abschlusszeugnisse entgegennehmen. Die Absolventinnen und Absolventen - 13 Industriemechanikerinnen und Industriemechaniker, 31 Zerspanungsmechanikerinnen und Zerspanungsmechaniker, 6 Feinwerkmechanikerinnen und Feinwerkmechaniker und 4 Werkzeugmechanikerinnen und Werkzeugmechaniker - unterstützen jetzt als Facharbeiterinnen und Facharbeiter die Industriebetriebe in der Region. Die vier Auszubildenden mit den besten Abschlusszeugnissen, Johann Schatz (Harting Electric), Sergej Alelekov (Meyring Werkzeug- und Formbau), Jan-Frederick Burmann (MBS Maschinen-Bearbeitungs-Service) und Marie Zietlow (Steinkamp Maschinenbau), erhielten eine besondere Ehrung durch den Schulleiter Stefan Becker und den Bereichsleiter Metalltechnik Heiko Weiß.

Die ambitionierten Absolventinnen und Absolventen starten in eine Berufswelt voller Neuerungen, in der ihr Fachwissen in „Smart Factories“ benötigt wird und grundlegende Veränderungen die Produktionskette mit der „Industrie 4.0“ neu definieren. Um zukünftigen Auszubildenden einen vorzeitigen Einblick in dieses neue Zeitalter zu geben, wird ab dem kommenden Schuljahr das Berufskolleg Lübbecke die Zusatzqualifikation „Digitale Fertigungsprozesse“ im Rahmen der Initiative NRWgoes.digital der Nachwuchsstiftung Maschinenbau anbieten.

Das Berufskolleg Lübbecke wünscht allen Absolventinnen und Absolventen viel Erfolg und alles Gute auf ihrem weiteren Weg!

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Die Besten des Abschlussjahrgangs im Winter 2020: Johann Schatz (Harting Electric), Sergej Alelekov (Meyring Werkzeug- und Formbau), Jan-Frederick Burmann (MBS Maschinen-Bearbeitungs-Service) und Marie Zietlow (Steinkamp Maschinenbau)

Automatisierte Wasserstandsmessung im Hiller Moor - ein Projekt für „Jugend forscht“

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Die Sommer der Jahre 2018 und 2019 waren extrem trocken. Dies ging auch am Hiller Moor nicht spurlos vorbei. Der Wasserstand fiel fast um 45 cm. Teiche und offene Wasserstellen trockneten aus. Auf den Wanderwegen entstanden Bodenwellen, die beim Joggen auffielen. Zwei Schülern aus der Höheren Handelsschule vom Berufskolleg Lübbecke, Daniel Quiring und Fabian Schnieder, kam der Gedanke, man könnte mal den Wasserstand untersuchen. Zufällig entdeckten sie an ziemlich unzugänglichen Stellen Peilstäbe, an denen man das „Desaster“ erahnen konnte.

Beide Schüler waren in der Arduino-AG von Klaus-Dieter Nienstedt am Berufskolleg Lübbecke aktiv. Zusammen mit ihrem Lehrer überlegten sie sich, welche Möglichkeiten sich anböten, um den Wasserstand „fernbedient“ abzulesen, wie beispielsweise über ein Smartphone. Schwimmerpegel schieden aus, Leitfähigkeit kam auch nicht so recht in Betracht. Beim Rückwärtsfahren mit dem Auto kam ihnen eine brauchbare Idee, als es kurz vor der Mauer „piepste“. Ein Ultraschallsensor war die Lösung. Mit einer Auflösung von 0,5 cm war er genau richtig, man musste ihn nur auf die Wasseroberfläche halten und siehe da, es klappte. Außerdem fanden die beiden Schüler im Internet Programmbeispiele mit dem Arduino, einem kleinen Mikrocontroller für wenig Geld. Allerdings mussten sie diese an die entsprechende Situation anpassen.

Doch wie kommt man an die Daten heran? Jedes Mal ins Moor gehen und auf die Anzeige schauen? Aber wozu gibt es denn Smartphones und vielleicht kann man sich ja eine SMS zuschicken lassen? Genau das war der Weg. Die Versuche mit einem Netzteil liefen erfolgreich. Aber halt, im Moor gibt es weder Steckdosen noch Strom und die Batterie war nach drei Tagen leer. Was nun? Jeden dritten Tag ins Moor gehen und die Batterie wechseln war auch keine Option. Es blieb nur die Möglichkeit, den Energieverbrauch zu senken. Es gibt doch auch Raumsonden, die erst am Ziel wieder „aufwachen“. Das müsse doch auch auf der Erde klappen, vielleicht sogar mit dem Arduino, sagten sich Daniel Quiring und Fabian Schnieder. Nach längeren Recherchen fand sich die Lösung. Man lege den Arduino einfach in den „Tiefschlaf“ und wie zu Hause am Bett mit einem Wecker - hier allerdings einer Realtime-Clock - ließe sich das Messsystem einmal pro Tag für 30 Minuten aufwecken und anschließend wieder herunterfahren. Außerdem könnte eine Solarzelle die verbrauchte Energie wieder auffüllen. Das müsste reichen.

Während der vielen Gespräche kam schließlich der Gedanke auf, sich beim Schülerwettbewerb „Jugend forscht“ zu bewerben. Am kommenden Samstag ist es nun soweit. Daniel Quiring und Fabian Schnieder treten in der Sparkasse Herford mit ihrem Projekt an. Beide sind sich aber einig, dass die Konkurrenz groß ist. Ein Platz unter den ersten fünf wäre schön, aber es gilt das olympische Motto: „Dabei sein ist alles.“ Auf jeden Fall hat ihnen das Projekt viel Spaß gemacht und sie haben viel dazugelernt.

Wer das Projekt der beiden jungen Forscher kennenlernen möchte, der ist zum Wettbewerb „Jugend forscht“ am Samstag, den 15. Februar 2020 zwischen 14:00 Uhr und 16:45 Uhr herzlich in die Sparkasse Herford eingeladen.

 

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Messstation im Holzhäuschen

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Solarpanel zur Stromversorgung des Computers

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Pegelanzeige des Wasserstandes

Fake-Angst - Kulturprojekt mit brandaktuellem Thema

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Angst ist menschlichliches Gefühl. Angst kann schützen. Fake-Angst ist lähmend. Angst kann verunsichern. Angst fokussiert. Fake-Angst begrenzt. Klimakatastrophe, Iran-Konflikt, Trump und Co.: Vieles macht uns Angst. „Wenn die Wahrheit stirbt“ - So betitelt „Die Zeit“ ihre Website zum Thema „Fake-News“. Muss uns das wirklich Angst machen oder sollte es dies sogar?

Mit diesem Thema setzten sich Schülerinnen und Schüler der Birger-Forell-Sekundarschule aus der Jahrgangstufe 6 gemeinsam mit den angehenden Erzieherinnen und Erziehern der Fachschule für Sozialpädagogik des Berufskollegs Lübbecke auf vielfältige Art und Weise auseinander. Bereits zum sechsten Mal fanden die künstlerischen Workshops im Rahmen einer gemeinsamen Projektwoche der beiden Schulen statt. Den krönenden Abschluss bildete wieder eine beeindruckende Werkschau am letzten Projekttag. Dazu begrüßten Schulleiterin Anja Buhrmann und Schulleiter Stefan Becker die Gäste sehr herzlich und dankten der Stadt Espelkamp und dem Kreis Minden-Lübbecke für die Förderung des Projekts.

Die vier Teilbereiche der Werkschau bildeten auf unterschiedliche Weise das aktuelle Thema Angst ab. Den Auftakt machte die theaterpädagogische Gruppe unter der Leitung von Viola Schneider, Theaterpädagogin des Stadttheaters Minden. Eindrücklich brachte sie dem Publikum ins Bewusstsein, wie Ängste auf uns Menschen wirken können. Dazu gehören Ängste, die aus negativen und bedrohlich wirkenden Nachrichten entstehen, aber auch Ängste vor Alltäglichem, die sich zu Hysterie und Psychosen steigern können. Solche Ängste seien nachvollziehbar, wenn man beispielsweise den Klimawandel und die menschenverursachten globalen Umweltschäden betrachtet. Doch um dem wirksam begegnen zu können, sei es ungeheuer wichtig, sich seinen Ängsten zu stellen.

Eine sehr ähnliche Message kam von den Rappern, die sich unter Daniel Schneiders Leitung mit fetzigen Texten präsentierten. Schneider leitet die Rapschool NRW und hatte erneut eine mitreißende Truppe am Start. In drei Raps zeigten die Jugendlichen und jungen Erwachsenen, dass man trotz Lüge und Hass in der Welt den Mut zur freien Entfaltung haben solle und sich nicht hinter Fake-Angst verstecken dürfe, wolle man diese Welt retten. Die Tänzerinnen und Tänzer des Bereichs „Community Dance“ verarbeiteten das Thema in einer gekonnten Choreographie, untermalt von passender Musik und politischen Texten aus den Nachrichten. Die Leitung hatte dieses Jahr die Tänzerin und Choreographin Romy Kolb, die extra aus Wien angereist war, um mit den Schülerinnen und Schülern der Birger-Forell-Sekundarschule und den angehenden Erzieherinnen und Erziehern des Berufskollegs die schwierigen Tanzfiguren einzustudieren.

Neu war auch der vierte Baustein „Faszination Film“. Regie führte die Regisseurin und Produzentin Lena Westermann. Die Zuschauer applaudierten begeistert für die gekonnten Leistungen vor und hinter der Kamera. Ein gemeinsamer Rap aller Beteiligten rundete die Werkschau ab. Er richtete sich mit einem eindringlichen Appell an die Zuhörerinnen und Zuhörer. Weltweit gehe es allzu oft um Geld und Macht, woraus sich vielfach Ängste ergäben. Dem stehe der unbedingte Wille entgegen, die Ängste zu überwinden: „Wir alle müssen die Welt retten und uns nicht hinter Fake-Angst verstecken.“

Wieder einmal sprach die Resonanz des Publikums für den Erfolg des Kulturprojekts. Man darf auf das Thema im nächsten Jahr gespannt sein.

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Qualifizierte digitale Weiterbildung mit modernen ERP-Systemen am BKLK

 sap2020Die Studierenden der Fachschule für Wirtschaft nehmen im Rahmen ihrer Ausbildung an aktuellen Weiterbildungsmöglichkeiten teil, die in den regulären Unterricht eingebunden sind oder als digitale Selbstlerneinheit auch von externen Lernorten aus bearbeitet werden können. So erwerben sie auf dem Weg zum staatlich geprüften Betriebswirt fundierte Kenntnisse zu ERP (Enterprise-Ressource-Planning)-Systemen mit SAP S/4HANA!

Im Rahmen der Schulung „ERP-Systeme mit SAP S/4HANA“ haben die zukünftigen Betriebswirte die Möglichkeit, sich mit Standardprozessen aus den Bereichen Vertrieb (SD), Materialwirtschaft (MM) und Produktion (PP) in einem produzierenden Unternehmen der Fahrradbranche auseinanderzusetzen. Dabei nutzen sie das neueste SAP S/4HANA-System, das vom University Competence Center (UCC) in Magdeburg zur Verfügung gestellt wird.

Der Zugriff auf das SAP S/4HANA-System erfolgt über zwei unterschiedliche Oberflächen: Einerseits kann man über die grafische Oberfläche SAP GUI (Graphical User Interface) auf das System zugreifen, andererseits über die webbasierte Oberfläche FIORI, die auch auf mobilen Endgeräten genutzt werden kann. Die Studierenden erhalten so eine sichere Basisausbildung, um sich in die individuellen informationstechnischen Umgebungen ihrer Unternehmen besser einarbeiten zu können.

Bei der Bearbeitung von Fallstudien mithilfe des SAP S/4HANA-Systems haben die Studierenden jederzeit die Möglichkeit, die eigenen Lernfortschritte durch einen Monitor mit einem Ampelsystem zu kontrollieren und sich bei Problemen selbst zu korrigieren. Dies ist an den Smartboards möglich, die in jedem Unterrichtsraum vorhanden sind.

Die Lerngruppe selbst ist davon begeistert, dass sie mit qualifizierter Unterstützung durch die Dozentin Unterrichtsthemen mit einem ERP-System umsetzen kann. „Ich fand das Arbeiten auf diese Weise sehr gut! Man kann sich die Zeiten selber einteilen und alles ist sehr verständlich.“ Oder: „Nur durch die Weiterbildung im SAP-Umfeld habe ich diese neue berufliche Position übernehmen können.“ Diese und andere Rückmeldungen gaben die Studierenden ihrer Dozentin Frau Lück-Malatray, die den Weiterbildungskurs durchführt und betreut. Ebenso findet die externe Bearbeitung einer Fallstudie als digitale Selbstlerneinheit mit der webbasierten Oberfläche FIORI sehr guten Anklang.

Für das Studium an der Fachschule für Wirtschaft können sich Interessierte noch bis zum 22.02.2020 anmelden. Weitere Informationen sind auf der Homepage des Berufskollegs

Aufnahmegespräche für die Höhere Handelsschule 2020

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Du möchtest dich für die Höhere Handelsschule (FHR) anmelden? Dann vergiss nicht, zum Aufnahmegespräch zu uns zu kommen!

Wir erwarten dich an folgenden Tagen:

Montag, 17.02.2020 bis Donnerstag, 20.02.2020

Sprechzeiten: 13.00 Uhr bis 16.00 Uhr

Raum H 214 (neben dem Schulsekretariat)