Feierliche Einweihung des Restaurantraums 

Vor einigen Jahren war Raum H112 noch ein ganz normaler Klassenraum.

Doch dank der Unterstützung des Kreises und einiger Kolleginnen und Kollegen des Berufskollegs Lübbecke wurde er in einen professionellen Restaurantraum mit Lounge-Ecke, Empfangstresen, Theke und 22 Sitzplätzen verwandelt.

Dieser gastronomische Fachraum wurde nun im Rahmen einer kleinen Feier für die an den Umbaumaßnahmen beteiligten Personen eingeweiht. Der stellvertretende Schulleiter Steffen Walter eröffnete die Veranstaltung und richtete zunächst Dankesworte an den Gebäudeverantwortlichen des Kreises Norbert Gerling. 

Während die reinen Baumaßnahmen über das Budget des Amtes 65 für Gebäude und Liegenschaften finanziert wurden, konnte die Möblierung über das Schulbudget gedeckt werden. Ein besonderer Dank galt daher der Mitarbeiterin des Schulbüros, Sabine Vogelsmeier, die die komplette Finanzabwicklung dieser Beschaffungen vorgenommen hatte, sowie Lehrkraft Steffen Skrotzki für die Beaufsichtigung der Umbaumaßnahmen. Steffen Walter sprach auch den Hausmeistern und mitwirkenden Kolleginnen des Berufskollegs seinen Dank für ihren Einsatz und die Unterstützung bei der Umsetzung dieses Projektes aus. 

Im Anschluss ließen sich die Gäste das Grillbüffet schmecken, das die Lernenden der Oberstufe der Berufsfachschule für Ernährungs- und Versorgungsmanagement zubereitet hatten. Sie sind es auch, die den gastronomischen Fachraum hauptsächlich nutzen werden. 

Aber auch der Berufsfachschule für Gesundheitswesen und den Auszubildenden der Hauswirtschaft steht dieser Raum zur Verfügung. Dort sollen die Lernenden im Rahmen anlassbezogener Projekte beispielsweise einen Osterbrunch vor Ostern oder ein 4-Gang-Menü in der Vorweihnachtszeit servieren. Außerdem werden in diesem Fachraum Serviceschulungen, Rollenspiele zum Thema "Service am Gast", Knigge-Kurse oder auch kleine Veranstaltungen durchgeführt.

„Good Vibes, only!“

Kulturelle Bildung an der Fachschule für Sozialpädagogik

Kulturelle Bildung ist an der Fachschule für Sozialpädagogik schon lange ein fester Bestandteil der schulischen Ausbildung für alle angehenden Erzieherinnen und Erzieher. In Kooperation mit externen Künstlerinnen und Künstlern sowie der Birger-Forell-Sekundarschule wird jährlich eine gemeinsame Projektwoche realisiert.

Aufgrund der Corona-Pandemie konnte die gemeinsame Projektwoche für die FSP24 in der Unterstufe nicht stattfinden. Umso größer war die Freude, dass die Studierenden in der Oberstufe noch einmal die Möglichkeit erhielten, mit der Tanzpädagogin Romy Kolb aus Wien, der Theaterpädagogin Viola Schneider vom Stadttheater Minden und dem Musikpädagogen Daniel Schneider von der Rapschool NRW intensiv und hautnah praktisch zu arbeiten! „Kulturelle Bildung selbst erleben! Das ist der Kern der Sache! Wer sich selbst künstlerisch ausprobiert, der kann seine individuellen Stärken und Fähigkeiten erkennen, aber auch Haltungen, Visionen und eine eigene Meinung entwickeln!“, so fasst Vanessa Friesen aus der FSP24 ihre Erfahrungen der Projektwoche im September 2022 zum Thema „Good Vibes, only!“ zusammen.

Was sind Fake News?

Was sind Fake News und woran kann man sie erkennen? Dies erläuterte Referent Andre Wolf von Mimikama (Verein zur Aufklärung über Internetmissbrauch) in einem anschaulichen Vortrag in der Stadthalle Lübbecke vor Teilnehmenden des Berufskollegs Lübbecke und zwei weiterer Schulen. Die Lernenden fanden die Veranstaltung sehr informativ und waren dankbar für die Hinweise zur Entlarvung von Fake News.

Bildunterschrift: Referent Andre Wolf im Gespräch mit den angehenden Automobilkaufleuten.

eTwinning-Qualitätssiegel für das Berufskolleg Lübbecke 

Das EU-Programm eTwinning bietet europäischen Schulen die Möglichkeit, sich über eine Plattform auszutauschen und unter anderem gemeinsam Projekte zu bearbeiten. In dem eTwinning-Projekt „eSafety goes green“ analysierten die Lernenden der Fachoberschule für Gesundheit und Soziales (FOS22B) gemeinsam mit internationalen Partnerinnen und Partnern aus Polen, der Türkei, Italien und den Niederlanden einen bewussten und verantwortlichen Umgang mit ihren digitalen Endgeräten. Sie beschäftigten sich beispielsweise mit dem Umgang mit Fake News und Indizien für Greenwashing in den digitalen Medien. Gleichzeitig erörterten die Projektpartnerinnen und Projektpartner gemeinsam die Frage, inwieweit mit den Funktionen eines Smartphones nachhaltige Entwicklung gefördert werden kann.

Für dieses herausragende Projekt wurde das Berufskolleg Lübbecke nun mit dem nationalen eTwinning-Qualitätssiegel ausgezeichnet. Wir gratulieren allen Beteiligten ganz herzlich zu dieser tollen Leistung!

Im Kleinen das Große entdecken

Vernissage des Beruflichen Gymnasiums für Gesundheit und Soziales

Wie man kleine Projekte, durchgeführt in Kindertagesstätten oder Jugendhilfeeinrichtungen, mit relevanten gesellschaftspolitischen Themen in Verbindung bringen kann, das haben die 22 angehenden Abiturientinnen und Abiturienten des Beruflichen Gymnasiums für Gesundheit und Soziales nun in einer Vernissage eindrucksvoll dargestellt.

Bei seiner Begrüßung stellte Schulleiter Stefan Becker die hohe Bedeutung der Verzahnung von Theorie, die im Unterricht erworben wird, und Praxis, die in dem sechswöchigen Praktikum in den Einrichtungen umgesetzt wurde, heraus. „Es ist wichtig, dass Ihre Projekte auch bei den Kindern und Jugendlichen ankommen“, nahm er den Faden auf.

Bereichsleiterin Susanne Walter hob den partizipativen Anteil der Kinder und Jugendlichen bei der Ideenfindung und Umsetzung bei den Projekten hervor, denn dieser sei sehr wichtig, aber eben auch anstrengend. „Partizipation gehört dazu, wenn man zu demokratischem Handeln erziehen möchte“, gab sie den Schülerinnen und Schülern mit auf den Weg und lud anschließend die Besucherinnen und Besucher ein: „Gucken Sie, staunen Sie.“

Und zu Staunen gab es in der Vernissage wirklich viel. Die mit viel Liebe zum Detail erstellten Stationen reichten von der Thematik Müllvermeidung über Mobilität der Zukunft bis zu Tierschutz, Individualismus und verschiedenen Naturräumen.

Das man aus Müll schöne Basteleien anfertigen und somit ein Upcycling vornehmen kann, zeigte die Schülerin Juliane bei der Vorstellung ihres Projekts. Beim Anfertigen von Karl, dem Bechermännchen, hatten sicherlich alle Kinder Spaß.

Den Bereich Verkehr hatte Sina aus der Jahrgangsstufe 13 ganz vielfältig mit den KITA-Kindern erforscht. Da wurden Bücher mit Fahrzeugen betrachtet, unterschiedlichste Fortbewegungsmittel gebastelt und mittels eines gemeinsam aufgebauten Parcours Verkehrserziehung durchgeführt. Dabei war die mitgebrachte Ampel natürlich das Highlight: „Nicht bei Rot fahren!“, diesen Satz habe sie sehr häufig gehört, erzählt die Schülerin mit einem Lachen. Im Anschluss habe sie aber dann weitergedacht und sich gefragt, wie denn in Zukunft eine Beförderung von Personen und Gütern durchgeführt werden könne. Dabei sei sie unter anderem auf Shared Mobility, Hyperloops und Flugtaxis gestoßen.

Thalia hatte sich in ihrem Projekt in einer Kindertagesstätte mit dem Thema Insekten beschäftigt und für die Vernissage mit ihrer Gruppe künstlerisch sehr gelungen gegenübergestellt, wie eine Welt ohne und eine Welt mit Insekten aussehen würde.

 

Begeistert von seinen Erlebnissen in einer Wohngruppe berichtet Sascha von dem Lagerfeuer, welches er mit den Jugendlichen durchführte. „Dazu gab es Stockbrot und alle haben sich an der Vorbereitung und Durchführung beteiligt, ob nun beim Stöcke schnitzen oder beim Teig vorbereiten. Das war ein richtiges Gemeinschaftserlebnis.“

Gleich den kompletten Musikraum in eine Naturoase verwandelt hatten die Schülerinnen Amy, Zeynep, Lara, Nele und Pia. Ein aufgebaute Barfußpfad, ein Tippi aus Holz, selbsterstellte Windspiele und vieles mehr ließen die Besucherinnen und Besucher direkt in einen Wald eintauchen. Die Schülerinnen berichteten motiviert von ihren Projekten, von denen sowohl die Kinder und Jugendlichen als auch sie selbst vieles mitgenommen hätten. „Das Strahlen und die Freude der Kinder sind mir intensiv in Erinnerung geblieben“, berichtet Pia abschließend immer noch gerührt.

„Da haben Sie sich wirklich engagiert und eine eindrucksvolle Vernissage vorbereitet“, lobte Stefan Becker die angehenden Abiturientinnen und Abiturienten und bedankte sich bei allen Beteiligten.