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Einmal fühlen wie Königinnen und Könige! Feierliche Entlassung der Abiturienten am Berufskolleg Lübbecke

Insgesamt 53 Abiturientinnen und Abiturienten aus den Bildungsgängen Berufliches Gymnasium für Wirtschaft und Verwaltung (Wirtschaftsgymnasium) und Berufliches Gymnasium für Gesundheit und Soziales (Schwerpunkt Pädagogik) erhielten am 30. Juni das Abitur am Berufskolleg Lübbecke verliehen. Im Rahmen ihres Abiballs im Gasthaus Meiers Deele überreichte Steffen Walter als Stellvertretender Schulleiter die Zeugnisse der „Allgemeinen Hochschulreife“. „Es gibt nicht viele Dinge, die man nur einmal im Leben erlebt. Heute ist so ein Tag, denn Sie bekommen zum ersten und zugleich letzten Mal Ihr Abiturzeugnis übergeben“, so Steffen Walter.

In seiner Rede bezog er sich auf den Fußball und verglich die Eltern sowie die Lehrkräfte mit guten Trainern, die den Abiturienten bei Höhen und Tiefen beigestanden und auch mitgefiebert hätten. Mit Blick auf die Zukunft verwies der Stellvertretende Schulleiter auf die vielfältigen Möglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt und auf die guten Karrierechancen, die man mit dem Abitur habe sowie auf die fortschreitende Digitalisierung aller Lebens- und Arbeitsbereiche, die mit den erworbenen Qualifikationen einfacher zu bewältigen seien. „Nutzen Sie nun Ihren Abschluss, Ihr Zeugnis, um durchzustarten, neue Wege zu gehen, eine interessante aber auch zukunftsweisende Berufsausbildung oder ein Studium zu beginnen. Sie haben am Berufskolleg Lübbecke die Portion Selbständigkeit erhalten, etwas Ordentliches daraus zu machen, für Sie persönlich, für Ihr Lebensglück und für Ihre Wünsche, die Sie sicherlich nach dem Abitur haben“, gab Walter den Abiturienten abschließend mit auf den Weg.

Der Stellvertretende Schulleiter übergab das Wort an den Bereichsleiter der kaufmännischen Vollzeitklassen, Harald Hunting. Dieser hielt, als weitere Besonderheit des Abends, seine letzte Abiturrede, denn er geht nach diesem Schuljahr in Pension. Wobei der Bereichsleiter an diesem Abend in seiner Funktion als „König“ auftrat, da ihm die Abiturienten am Chaostag während der Mottowoche eine Krone verliehen hatten. Er bezog sich in seiner Ansprache auf das Lied „Der König von Deutschland“ von Rio Reiser und bescheinigte den Abiturienten: „Ihr habt heute einen Meilenstein in eurem Leben erreicht, ihr könnt euch fühlen wie eine Königin oder ein König und richtig feiern“. Er zitierte „Geld ist rund und rollt weg, Bildung bleibt“ (Heinrich Heine) und mahnte, das Ende des Lernens sei lange nicht erreicht und der Erwerb von Qualifikationen und Kompetenzen werde weitergehen.

Der Höhepunkt des Abends war natürlich die Übergabe der Zeugnisse. Die Klassenlehrerinnen der drei Klassen richteten vorab kurze Worte an ihre Schüler, die sie drei Jahre auf ihrem Weg zum Abitur begleitet hatten. Kerstin Lück-Malatray (WG18A) ließ dabei die zahlreichen Exkursionen, Betriebsbesichtigungen und die Klassenfahrt nach Barcelona Revue passieren. Für die Klasse WG18B aus dem Wirtschaftsgymnasium hatte Daniela Hingeberg-Pedersen ein kurzweiliges Quizz zur Charakterisierung der Schüler vorbereitet, welches viel Anklang fand. „Bleiben Sie kritisch, hinterfragen Sie, zeigen Sie sich tolerant und setzen Sie sich für die Grundwerte unserer Demokratie ein, besonders in der heutigen Zeit“, forderte sie die Abiturienten abschließend auf. Nach den 33 Schülern aus dem Wirtschaftsgymnasium konnten anschließend die 20 Schüler aus dem Beruflichen Gymnasium für Gesundheit und Soziales (Schwerpunkt Pädagogik) ihre Zeugnisse aus den Händen ihrer Lehrerinnen Jessica Schmehl und Corinna Soldanski entgegennehmen. Die beiden bescheinigten der Klasse EZG19: „Es war immer angenehm bei euch zu unterrichten, ihr wart eine super Klasse.“

Das Ende des offiziellen Teils läuteten die Danksagungen der drei Klassensprecher ein. Semih Karaca aus der WG18A musste dabei eingestehen, dass ihm die Schule jetzt schon fehle. „Ich vermisse meine Mitschüler, die Freistunden, das frühe Aufstehen und auch die Lehrer.“ Daniel Braun aus der Parallelklasse zog als Fazit die Erkenntnis: „Hier am Berufskolleg Lübbecke mein Abitur zu machen habe ich auf keinen Fall bereut.“. Auch Marvin Schrodke (EZG19) blickte mit Wehmut auf drei tolle Jahre mit einer eingeschworenen Klasse zurück. Allen war jedoch klar: „Wir müssen jetzt auf eigenen Beinen stehen und unsere Zukunft selbst gestalten.“

Die beiden Abiturientinnen Gina Weingärtner und Sandra Bahl aus dem Beruflichen Gymnasium für Gesundheit und Soziales (Schwerpunkt Pädagogik) trugen mit ihrer Moderation bzw. einer musikalischen Einlage am Klavier zum Gelingen dieses feierlichen Abiballs bei, der erst nach vielen weiteren Stunden des Feierns zu Ende ging.

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