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Das Berufskolleg Lübbecke als Ausgangspunkt einer Karriere in der IT-Branche

Programmieren in Java? Für Damien Jochim stellte sich dies als Erfolgsmodell dar. Vom „Computervirus Java“ angesteckt, mussten schnell neue Herausforderungen her. Unter Anleitung von der Lehrkraft Herrn Nienstedt wurde ein RFID-Kartenleser zusammengebaut und mit der Sprache Java verbunden. Immer tiefer stieg er mit seinem Freund und Mitschüler Tarek in die „große“ Programmierwelt ein. Am Ende stand eine selbstprogrammierte, datenbankbasierte Lagerverwaltung.

Damien jedoch reizten weitere Herausforderungen, die in einer Bewerbung bei dem Marktführer für kommerzielle IT-Anwendungen, der Firma SAP in Heidelberg mündeten. (Ein Unternehmen mit ca. 130.000 Mitarbeitern weltweit.) Ein derartiges Engagement beeindruckte die dortige Personalabteilung und er bekam den gewünschten dualen Studienplatz als Wirtschaftsinformatiker.

Am 5. November schaute er mal wieder bei seiner alten Schule vorbei und nahm dies zum Anlass, den Schülerinnen und Schülern von seinen Erfahrungen im Studium und bei SAP zu berichten. Er zeigte auf, dass das Unternehmen SAP jährlich 194 duale Ausbildungsplätze anbietet, von denen allein 120 im Fach Wirtschaftsinformatik angesiedelt sind. Die Frage, ob für seinen Werdegang das Wirtschaftsgymnasium am BK Lübbecke hilfreich war, beantwortete er mit einem klaren „Ja, unbedingt!“. Englisch, Mathematik und Wirtschaftsinformatik seien ideale Einstiegshilfen in das Studium. Teamfähigkeit, Eigeninitiative und nicht zuletzt Programmierkenntnisse seien weitere wichtige „Erfolgsfaktoren“.

Für den Teil der beruflichen Ausbildung bei SAP fand er lobende Worte. Man erfährt hilfreiche Unterstützung in einzelnen Fachbereichen und Praxisphasen. Im 3. Studienjahr werden bereits 1.350 € gezahlt, das Mittagessen ist kostenlos und es werden viele sportliche Freizeitaktivitäten angeboten. Selbst an einem räumlichen Umzug beteiligt sich das Unternehmen. Mit 95% Übernahmequote steht nach dem Studium einer SAP-Karriere nichts mehr im Wege.

Zum Schluss ermutigte er die anwesenden Schülerinnen und Schüler, es ihm gleichzutun und eine Berufsausbildung bzw. ein duales Studium im Informatikbereich zu beginnen. Die Zukunftschancen seien durch das I.O.T (Internet Of Things) und Industrie 4.0 noch nie so gut gewesen. Eine Onlinebewerbung reiche meistens schon aus.

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