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Herausragend: Das Berufskolleg Lübbecke siegt beim Goldenen Euro 2018

Es war das Jubiläum des 10. bezirksweiten Wettbewerbs, in dem sich die besten Schülerinnen und Schüler der Wirtschaftsgymnasien der Region einen Wettstreit um das beste Unternehmen beim Goldenen Euro 2018 lieferten. Das Team der WG19A und WG19B um Jan-Luca Grillemeier, Lennard Kirchhoff, René Knickmeier und Philipp Robin vom Berufskolleg Lübbecke hatte früh die Nase vorn und konnte mit einer guten Planung, dem Durchblick bei der Kostenrechnung, sowie dem Marketing und dessen Auswirkungen auf den Markt, das Rennen für sich entscheiden.

Insgesamt erlebten 28 angehende Abiturientinnen und Abiturienten aus dem gesamten Regierungsbezirk einen ganz anderen Schultag. Sie waren zum Rudolf-Rempel-Berufskolleg nach Bielefeld gekommen, um gegen sechs andere Schulteams in einem Wirtschaftswettbewerb anzutreten. Die Ausscheidung zum Goldenen Euro-Team des Jahres erfolgte im Rahmen einer Simulation auf einem Zeltmarkt und forderte die Schülerinnen und Schüler auf vielen Teilbereichen der Wirtschaft. Die Grundlagen dazu brachten die Teilnehmer aus ihren schulischen Kenntnissen der vergangenen Jahre mit, wenn sie gut “aufgepasst“ hatten.

Während sich das Ludwig Erhard Berufskolleg als Titelverteidiger schrittweise den Markt erobern wollte, war das Berufskolleg Lübbecke entschlossener in seinen Entscheidungen und hielt auch seinen Verfolger, das Team des Reinhard-Mohn-Berufskollegs aus Gütersloh auf Abstand. Und mit viel Glück schob sich auch noch das Ems-Berufskolleg aus Rheda-Wiedenbrück in die Platzierung.

Die teilnehmenden Schüler schlüpften in die Rolle von Firmenlenkern: Sie konnten Mitarbeiter einstellen, Entscheidungen über Marketing-Mix und Vertriebswege treffen sowie Produktionsmaschinen kaufen und verkaufen. Auch eine konkrete Finanzplanung und eine Kalkulation für die Produkte waren Teil der Aufgaben. Die Schüler bestimmten, in welche Richtung ihr Unternehmen steuerte, und mussten es auf Kurs halten, um das „Goldene-Euro-Unternehmen“ zu werden.

In dem Planspiel geht es darum, fiktive Unternehmen gegen harte Konkurrenz auf einem virtuellen Markt zu etablieren. Die Voraussetzungen sind dabei für alle „Vorstände“ identisch: Alle haben zu Beginn die gleichen Marktanteile, Produktionszahlen und Mitarbeiterzahlen. Die Schüler sollen durch unternehmerische Entscheidungen ihren Betrieb zum Erfolg führen. Ziel ist es, das im Berufskolleg erworbene theoretische Wissen in einer praktischen Simulation zu vertiefen und sich dabei mit anderen „Wettbewerbern“ zu messen.

Foto: (v.r.n.l.) Jan-Luca Grillemeier, René Knickmeier, Lennard Kirchhoff, Philipp Robin

 

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