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Werkschau im Soziokulturellen Zentrum Isy7 in Espelkamp - „Die Diversität der jungen Leute ist ein Schatz“

Unter dem Titel „Kulturelle Vielfalt – Vielfalt der Kulturen“ präsentierten die Sechstklässlerinnen und Sechstklässler der Birger-Forell-Sekundarschule Espelkamp ihre Ergebnisse des Kooperationsprojekts mit dem Berufskolleg Lübbecke in den Bereichen Theaterpädagogik, Rap und Community Dance. Eine Woche lang hatten sie gemeinsam mit den Studierenden der Fachschule für Sozialpädagogik unter der Leitung von Viola Schneider (Stadttheater Minden), Daniel Schneider (Rapschool NRW) und Andreas Wegwerth (Peter Gläsel Stiftung) eine szenische Choreographie zu den Themen Haltung und Begegnung sowie einen Rap zum Thema Respekt eingeübt.

Das Kooperationsprojekt, das bereits zum 5. Mal stattfindet, ist ein Leuchtturmprojekt des Landes Nordrhein-Westfalen und wird von der Arbeitsstelle Kulturelle Bildung NRW begleitet. Es verfolgt das Ziel, Kindern und Jugendlichen einen Zugang zur Kultur zu ermöglichen, während die angehenden Erzieherinnen und Erzieher erleben, wie sie kulturelle Bildung in ihrem Berufsfeld vermitteln können. Unter dem Motto „Was ist Haltung?“ präsentierten alle Akteure unterschiedliche Interpretationen von Haltung und schlossen ihre Choreographie ganz „haltlos“ als Cowboys verkleidet zu den Klängen der Titelmelodie der Fernsehserie Bonanza ab. Der Studierenden Loisa Reese (FSP 21A) haben dabei das Üben und die Spiele in der Vorbereitungsphase am besten gefallen. 

Für Maurice Schäfers (Klasse 6a der Birger-Forell-Sekundarschule) war die Zusammenarbeit mit den anderen Schülerinnen und Schülern ein tolles Erlebnis. Er war überrascht, wie schnell sich alle Teilnehmenden auf ein Thema des Raps einigen und den Text zum Thema Respekt vor anderen Menschen und deren Herkunft dichten konnten. Auch für die Studierende Janne Hurdelbrink (FSP 21B), die am Community Dance teilnahm, waren die Höhepunkte des Projekts die Kooperation mit den jungen Leuten und das Tanzen in Gemeinschaft.

Der Community Dance thematisierte die Offenheit gegenüber menschlichen Begegnungen. Gerade das war auch wichtig, um das Projekt erfolgreich umzusetzen. „Die jungen Leute bringen ihre Geschichte mit und viel Neues, wie beispielsweise eine andere Kultur. Diese Diversität ist ein Schatz“, so Andreas Wegwerth (Peter Gläsel Stiftung). Für den Projektmanager und Choreographen bestand die größte Herausforderung dieses Projekts darin, miteinander zu arbeiten und die Teamarbeit zwischen Groß und Klein zu fördern, sodass die Studierenden sowie die Schülerinnen und Schüler voneinander profitieren konnten.

Zum Schluss lobte Ursula Beinlich, Schulleiterin der Birger-Forell-Sekundarschule Espelkamp, alle Teilnehmenden: „Euer Sprachgefühl und eure Körperbeherrschung waren große Klasse.“ Die Leiterin des Fachbereichs Erziehung und Soziales am Berufskolleg Lübbecke, Susanne Walter, bedankte sich bei allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit, die dieses Projekt auszeichnet.

Im März wird das Projekt fortgeführt und als Auftaktveranstaltung auf der Aktionswoche „Bunt statt schwarz-weiß“ am 11. März 2019 in Espelkamp präsentiert.

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