Anlagenmechaniker/in für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik


Informationen zur Ausbildung am Berufskolleg Lübbecke

Bildungsziele

Die Auszubildenden beachten die besondere Verantwortung der Anlagenmechaniker für Sanitär-Heizungs- und Klimatechnik für die Sicherung der menschlichen Lebensgrundlagen im Zusammenhang mit Energie- und Ressourcennutzung. Sie entwickeln Beratungskompetenz im Hinblick auf die Techniken zur Energie- und Ressourceneinsparung, zur rationellen Energienutzung und zur Nutzung erneuerbarer Energien. Dabei betrachten sie das Haus als energetisches Gesamtsystem und berücksichtigen Gewerke übergreifende Zusammenhänge.
Die Auszubildenden betrachten sich als Dienstleister am Kunden und orientieren ihr Handeln und Auftreten an den Erwartungen und Wünschen der Kunden.

Aufnahmevoraussetzungen
Abschluss eines Ausbildungsvertrages als Anlagenmechanikerin bzw. Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik mit einem Ausbildungsbetrieb im Einzugsbereich des Berufskollegs Lübbecke.

Ausbildungsdauer
Die Berufsausbildung dauert dreieinhalb Jahre.

Lernfelder
Lernfeld 1           Fertigen von Bauelementen mit handgeführten Werkzeugen
Lernfeld 2a         Bearbeiten von Anlagenteilen mit Maschinen
Lernfeld 2b         Bearbeiten von Kundenaufträgen
Lernfeld 3           Herstellen von einfachen Baugruppen
Lernfeld 4           Warten technischer Systeme
Lernfeld 5           Installieren von Trinkwasseranlagen
Lernfeld 6           Installieren von Entwässerungsanlagen
Lernfeld 7           Installieren von Wärmeverteilungsanlagen
Lernfeld 8           Ausstatten von Sanitärräumen
Lernfeld 9           Installieren von Wärmeerzeugern
Lernfeld 10         Einbinden und Einstellen von Komponenten der Heizungsregelung
Lernfeld 11         Installieren von Anlagen zur Trinkwassererwärmung
Lernfeld 12         Installieren von Brennstoffversorgungsanlagen
Lernfeld 13         Installieren einer raumlufttechnischen Anlage
Lernfeld 14         Instandhalten von versorgungstechnischen Anlagen und Systemen
Lernfeld 15         Integrieren ressourcenschonender Anlagen in Systemen der Gebäude- und Energietechnik

 

Fächer bzw. Stundentafel  1. Jahr 2. Jahr 3. Jahr 4. Jahr
1. Hj.

Unterrichtswochen pro Jahr 

im Blockunterricht 

12

12

12

6
Aktuelle Blockzeiten
  Stunden/Woche Blockunterricht
Berufsbezogener Bereich
Fach 1: Wirtschafts- und Betriebslehre 3 3 3 3
Fach 2: Arbeitsplanung 16 10 6 0
Fach 3: Anlagenanalyse 6 6 10 10
Fach 4: Kundendienst 3 6 6 13
Fach 5: Fremdsprache 0 - 2 0 - 2 0 - 2 0 - 1
Differenzierungsbereich        
Dient zur Stützung und Vertiefung von Lernprozessen oder zum Erwerb von Zusatzqualifikationen. Das Angebot ist abhängig von der jeweiligen Schüler-/Lehrersituation 0 - 3 0 - 3 0 - 3 0 - 2
Berufsübergreifender Bereich
Fach 1: Deutsch/Kommunikation 0 - 3 0 - 3 0 - 3 0 - 2
Fach 2: Evangelische Religion 0 - 3 0 - 3 0 - 3 0 - 2
Fach 3: Sport/Gesundheitsförderung 0 - 3 0 - 3 0 - 3 0 - 2
Fach 4: Politik/Gesellschaftslehre 0 - 3 0 - 3 0 - 3 0 - 2

 

 

Qualifikation und Abschlussprüfung

Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik führen Installations-, Erweiterungs-, sanierungs- und Wartungsarbeiten der versorgungstechnischen Ausrüstung in den Bereichen Klima, Heizung und Sanitär, sowohl bei Ein- und Zweifamilienhäusern wie in komplexen versorgungstechnischen Anlagen durch. Sie sind in der Lage, ihre Arbeiten auf der Grundlage von Kunden- bzw. Arbeitsaufträgen weitgehend selbstständig durchzuführen und teambezogen zu arbeiten. Zur Durchführung ihrer Arbeits-aufträge benötigen sie die Kompetenzen, sich selbstständig Informationen zu beschaffen, diese auszuwerten sowie Arbeitsprozesse zu planen, zu kontrollieren und zu dokumentieren.

In der Beziehung zum Kunden können sie sowohl dem Kunden wie dem Betrieb gegenüber verantwortungsbewusst beraten und die Übergabe an Kunden durchführen. Sowohl in der Zwischenprüfung als auch in der Gesellen- bzw. Abschlussprüfung ist je eine Arbeits-aufgabe, die einem Kundenauftrag entspricht, durchzuführen, zu dokumentieren und während der Durchführung der Arbeitsaufgabe hierüber ein Fachgespräch zu führen.

Die Gesellen- bzw. Abschlussprüfung nach der Verordnung vom 04. Juli 2003 besteht aus den Teilen A und B. Im Teil A bearbeitet und dokumentiert der Prüfling in 19 Stunden einen Arbeitsauftrag, der einem Kundenauftrag entspricht. Der Teil B besteht aus den drei Prüfungsbereichen:- Arbeitsplanung- Arbeitsanalyse- Wirtschafts- und Sozialkunde.

Der Berufsabschluss entspricht dem Sekundarabschluss I – Hauptschulabschluss nach Klasse 10 (HS 10A) Die Fachoberschulreife (HS 10B bzw. FOR) erwerben Schülerinnen und Schüler, wenn sie eine Berufsschulabschlussnote von mindestens 3,0 erreichen, die Berufsabschlussprüfung bestanden haben und die für die FOR notwendigen Englischkenntnisse (80 Unterrichtsstunden) nachweisen. Darüber hinaus wird mit einem Durchschnitt der Berufsabschlussnote von mindestens 2,5 der Q-Vermerk erreicht.  

Beratung 

Bereichsleitung: Matthias Husemeyer 05741 3458-35
Bildungsgangkoordination:           Tekin Tekelioglu              05741 3458-30

 

Weitere Informationen erhalten Sie bei BERUFENET.

 

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